Der beschauliche Ort Balgstädt liegt im schönen Unstruttal umgeben von Wald, Obsthängen und Weinbergen zwischen Laucha an der Unstrut und Freyburg an der Unstrut, ca. 12 km von der Kreisstadt Naumburg an der Saale entfernt.
Urkundlich um 775 als „Balgestat“ erwähnt, diente er unter anderem als Urkundenort deutscher Herrscher.
Das Schloß Balgstädt

Im Jahre 1616 geht das Rittergut Balgstädt in den Besitz der Familie Heßler über. Hans Friedrich von Heßler aus Burgheßler erbaute ein neues Schloss in Balgstädt und zog von Burgheßler nach Balgstädt. Er starb 1667 und der Besitz ging an seinen Sohn Georg Rudolf von Heßler.
Dieser starb, erst 46 Jahre alt, im Jahre 1687 und wurde in der Balgstädter Kirche beigesetzt. Das Bild von Georg Rudolf von Heßler befindet sich sehr schön gerahmt noch heute in der Balgstädter Kirche.
1728 kauft der Geheimrat Karl Dietrich von Schieck das hoch verschuldete Rittergut.
1744 erwirbt es Ernst Sperling. Er ließ das Schloss, welches zum Teil noch aus Holz bestand, in die noch erhaltene Form umbauen. Das Gut blieb bis zur Bodenreform 1945 im Besitz der Familie von Sperling.
Heute bildet das Schloss das kulturelle Zentrum des Ortes. Es beherbergt die Kindereinrichtung, das Gemeindebüro und nicht zuletzt SPOKI, das Sport- und Kinderzentrum.

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