Burg Saaleck

Die Burg Saaleck wurde um 1050 erbaut, liegt 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch. Früher befand sich zwischen den 2 Bergfrieden ein Palas.
Die Kernburg war von einer inneren und äußeren Wehrmauer umschlossen. Sehr interessant sind ein im Mauerwerk der ehemaligen Kemenate des Westturms befindliche mittelalterliche Abortanlage, sowie ein romanische Kamin.
Die Mauerstärke der Türme beträgt ca. zwei Meter. Urkundlich erwähnt wurde die Burg Saaleck das erste Mal im Jahre 1140.

Blick von der Rudelsburg
zur Burg Saaleck
Blick von der Rudelsburg
zur Burg Saaleck
Geschichte

Hermann Vogt von Saaleck hatte die Burg als Lehen von seinem Landesherren, dem Markgrafen von Meißen erhalten. Außerdem erhielt er damit die Gerichtsbarkeit und das Recht zur Eintreibung des Zehnten. Später erhielt Rudolf von Vargula die Burg als Lehen (bis zum Jahre 1343). Im Jahre1344 kaufte der Bischof von Naumburg die Burg Saaleck für 700 Schock Meißner Groschen und damit wurde die Burg eine Domäne des Naumburger Domstifts. In der Zeit der Reformation war die Burg herrenlos und die Bauern nutzten sie als Steinbruch. Bekannt ist aus dem 19. Jahrhundert der Verkauf an den Freiherrn von Feilitzsch, ein Rittergutsbesitzer von Stendorf. Die Enteignung erfolgte im Jahre 1945 mit der Bodenreform. Heute befindet sich auf der Burg Saaleck ein Museum.

Wanderweg von der Burg Saaleck zur Rudelsburg
Unweit der Kurstadt Bad Kösen, oberhalb des Dorfes Saaleck befindet sich die 1050 erbaute und urkundlich erstmalig 1140 erwähnte Burg Saaleck. Die heute noch imposante Burg steht auf einem Felsen hoch über der Saale. Früher befand sich zwischen den 2 Bergfrieden ein Palas. Heute wird die Burg als Museum genutzt.
Gemeinsam mit der in nächster Nachbarschaft liegenden Rudelsburg bildete sie eine Schutzburg der Handelsstraßen im sich verengenden Saaletal.
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