Die Sonnenburg

Die Sonnenburg liegt auf der Sonnenkuppe oberhalb des Solestädtchens Bad Sulza und ist umgeben von Weinhängen des nördlichsten Weinanbaugebietes und einem Naturschutzgebiet.
Sie ist die jüngste Burgruine Thüringens und entstand 1908 als Werk des Bad Sulzaer Verschönerungsvereins.
Heute beherbergt das beliebte Ausflugsziel eine Gaststätte. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf das malerische Ilmtal mit seinen Weinbergen und die Solestadt Bad Sulza.

Gradierwerk- Saline

Eines der historischen Wahrzeichen der Stadt Bad Sulza ist die Saline. Das am heutigen Standort errichtete Gradierwerk wurde 1606 erbaut und 1618 bis 1623 in ein Ober- und ein Unterwerk geteilt. Von den ehemals drei Gradierwerken ist jedoch nur das der 142 m langen „Louise“ erhalten geblieben. Heute dient es nur noch zu Kurzwecken.
Der gesamte Salinenkomplex steht als Denkmal der Salinentechnik unter Schutz. Zu ihm gehören das Gradierwerk, die Salzsiedereien, die Werkstätten und das Solereservoire. Im ehemaligen Salinengasthof befindet sich ein Museum, in dem über die Entwicklung des Ortes bis zur Gegenwart berichtet wird.

Bad Sulza

Das Städtchen Bad Sulza liegt umgeben von Berghängen eingebettet in einem malerischen Tal am Unterlauf der Ilm. Seine Entstehung verdankt es den reichen Salzquellen, in deren Umgebung mehrere Siedlungen lagen. Früh war der Ort Mittelpunkt eines königlichen Burgwarts und zugleich Gerichtsstätte. Auf der linken Seite der Ilm befand sich ein Edelhof, der als Stammsitz des landgräflichen Ministerialgeschlechts von Sulza gilt und gegenüber ein Chorherrenstift in Bergsulza. 1064 wurde mit Zustimmung König Heinrich IV. ein Markt eingerichtet. Eine Ratsverfassung wurde erst für 1540 und eigene Gerichtsbefugnisse für 1593 bezeugt. Der wichtigste Erwerbszweig war zu dieser Zeit die Salzgewinnung aus der Sole.
1730 wurde bereits die Heilkraft der Sole in Bad Sulza entdeckt und im Jahre 1847 erstmalig als Solebad zum Lindern von Hautkrankheiten genutzt. Der Solebadebetrieb nahm einen beträchtlichen Aufschwung und in kurzer Zeit entstanden mehrere Salinebauten, Gradierwerke, Kurmittelhäuser, villenartige Wohnviertel und ein Kurpark.

Weinbau

Bad Sulza ist Teil des nördlichsten Weinanbaugebietes Deutschlands. An den sonnigen Bergen des malerischen Tals am Unterlauf der Ilm wächst ein wohlschmeckender Wein.
Wer möchte, sollte den vier Kilometer langen Naturlehrpfad hinauf auf die „Sonnenkuppe“ wandern, dabei kann man die Weinstöcke aus der Nähe betrachten und auch noch einiges über den Weinbau erfahren.

Wer Spaß am Wandern hat, sollte es sich nicht entgehen lassen und den vier Kilometer langen Naturlehrpfad hinauf auf die „Sonnenkuppe“ erwandern. Oben angekommen lädt die jüngste Burgruine Thüringens zum Verweilen ein.
Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf das malerische Ilmtal mit seinen Weinbergen und die Solestadt Bad Sulza.
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